Hapkido

Hapkido – ein beliebter Stil der Korean Martial Arts

Beschreibung

Laut der Korea Hapkido Federation USA ist der Kampfsport Hapkido ein System von waffenlosen Kampf- und Waffentechniken, um sowohl bewaffnete als auch unbewaffnete Gegner zu besiegen. Hapkido beinhaltet sowohl Techniken für den Nah- als auch für den Fernkampf, wobei spezialisierte Hapkido-Tritte und schlagende Handschläge auf größere Entfernungen und Druckpunktschläge, Hapkido-Gelenkblockaden und Würfe auf kürzere Kampfentfernungen eingesetzt werden. Hapkido betont kreisförmige Bewegungen, Atemtechniken, widerstandslose Bewegungen und Kontrolle über den Gegner. Hapkido-Praktizierende versuchen, sich durch Fußarbeit und Körperpositionierung einen Vorteil zu verschaffen, um eine Hebelwirkung zu erzielen und den Einsatz von Kraft gegen Kraft zu vermeiden.

Wenn ein Hapkido-Schüler in seiner gewählten Hapkido-Schule (Dojang) Fortschritte macht, lernt er, wie man verschiedene Waffen einsetzt und sich gegen sie verteidigt. Das Waffentraining besteht normalerweise aus Messertraining, Kurzstock, Gehstock, Seil, Langstock und Schwert. Hapkido-Schüler werden darin ausgebildet, diese Waffen einzusetzen und sich gegen sie zu verteidigen, aber auch gegen gewöhnliche Waffen wie Schusswaffen, zerbrochene Flaschen usw. zu verteidigen.

Hapkido ist seit langem bei verschiedenen militärischen und polizeilichen Sonderorganisationen auf der ganzen Welt beliebt, weil es sowohl tödliche als auch kontrollierende Hapkido-Techniken bietet, so dass eine Person nur die Menge an Kraft einsetzen kann, die für die jeweilige Situation erforderlich ist. In Korea trainieren die Leibwächter des Präsidenten und die SWAT-Teams der Polizei von Seoul alle im Hapkido-Stil der Korea Hapkido Federation.

Geschichte des Hapkido

Nach Angaben der World Hapkido Association wurde Hapikdo von Yong Sool Choi gegründet. Sie geben an, dass Yong Sool Choi in Korea geboren wurde, aber in Japan aufgewachsen ist, wo er Daito-Ryu Aikijujutsu, eine Kunst, die den Gebrauch von Gelenksperren, Schlägen und Nervenangriffen betonte, um einen Gegner zu neutralisieren lernte. Nach dem Ende des 2. Weltkriegs und der japanischen Besetzung Koreas beschloss Choi, in seine Heimat Korea zurückzukehren. Choi brachte die Kunst Daito-Ryu Aikijujitsu mit zurück, die das „Yusool“ des Shilla-Königreiches war und in seinem eigenen Land längst vergessen war. Es sollte auch beachtet werden, dass das „Yusool“ des Hapkido, das in Korea nach Chois Rückkehr entwickelt wurde, nicht mehr als Daito-Ryu betrachtet werden sollte. Tatsächlich wird angenommen, dass Choi ein System entwickeln wollte, das mit der modernen Gesellschaft als praktische Kampfkunst vergleichbar ist, anstatt das ursprüngliche Daito-Ryu zu lehren, das ein altes Schlachtfeldsystem mit besonderer Berücksichtigung des Kampfes gegen einen gepanzerten Gegner ist.

Wenn Ihr Euch für weitere Kampfsportarten interessiert, könnt Ihr auf unserem Blog auch Artikel zu Tai Chi, Taekwondo und Aikido finden.

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